Startseite » #WirWieselburger » So wird Energie regional!

So wird Energie regional!

Die Idee ist bestechend: Energie wird dort hergestellt, wo sie grad verfügbar ist. Was nicht benötigt wird, kann gespeichert werden und mehrere Partner in einem kleinen Netz spielen zusammen. Am Technologie- & Forschungszentrum Wieselburg wird an einem einzigartigen realen Testsystem gearbeitet, das weltweit an der Spitze ist: für die Energiesysteme der Zukunft!

Die Forscher am Technopol Wieselburg verbinden Photovoltaik, Wärmerückgewinnung, Biomasse, Batteriespeicher und vieles mehr zu einem lokalen „schlauen“ Energie-Netz: Smart Grids.

Heizen, kühlen, bügeln: alles braucht Energie

Für sehr viele Dinge des Alltags wird Energie benötigt. Strom zum Kochen und Waschen, aber auch Energie zum Kühlen oder Heizen von Gebäuden. Das Microgrid- Labor am Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg verbindet all das. Aus den Biomasse-Test-Öfen wird Wärmeenergie gewonnen, aus der Photovoltaik-Anlage am Dach des Feuerwehrhauses Strom und dazwischen wird noch ein Batteriespeicher geschalten.

Smart Grids, wie sie bei der BEST GmbH am Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg entwickelt werden, habe zahlreiche Vorteile: mehr Effizienz, mehr Ökologie und mehr Sicherheit im Energiebereich!

Damit alles „smart“ und effizient funktioniert braucht es schlaue Programme, genaue Messungen und intelligente Steuerungen. Das Forscherteam rund um Michael Stadler, Michael Zellinger und Stefan Aigenbauer entwickelt und beforscht das System dahinter. „Diese Smart Grids machen die Energieversorgung ausfallssicherer und unabhängiger. Wir testen hier in Wieselburg ein Modell, das dann als Standard überall verwendet werden kann!“ berichtet Michael Zellinger, Stv. Leiter der Area Smart- and Microgrids vom Kompetenzzentrum BEST.

Michael Stadler
Michael Zellinger
Stefan Aigenbauer

Kreislauf -Wirtschaft & Nachbarschaftshilfe

Nachhaltig mit Energie umgehen, bedeutet auch Speicherung und nichts verschwenden. So kann der Abluft Energie entnommen werden genauso wie dem Abwasser. Gleichzeitig werden immer mehr Haushalte mit Photovoltaik-Anlagen zu Energie-Produzenten.


Die Wieselburger Forscher arbeiten daran verschiedene Energie-Quellen schlau zu verbinden und zu steuern. Stefan Aigenbauer: „Die Steuerung der verschiedenen Energiequellen und die Speicherung sind der wichtigste Teil des Projektes – eine zukunftsträchtige und innovative Idee!“

Der Technopol Wieselburg ist ein wichtiger Baustein in der niederösterreichischen Forschungs- und Wirtschaftslandschaft. Die Themen Energie und Smart Grids stehen derzeit im Vordergrund.

Viel Wissen für ein gemeinsames Ziel

Um ein Forschungslabor für Smart Grids zu betreiben, werden unterschiedliche Techniken und verschiedene Wissensbereiche benötigt: Algorithmen, Prognoseverfahren, Softwaretools sowie Regler und Messverfahren werden kombiniert. Dr. Michael Stadler: „Dazu braucht es natürlich einige Experten, die wir für dieses Projekt in Wieselburg zusammengeführt haben. Damit ist dieses Forschungslabor eine große und zukunftsweisende Chance für die gesamte Region!“

Forschung, Bildung und Wirtschaft arbeiten zusammen

Am Technopol Wieselburg hat sich eine Reihe wichtiger Player rund um Bildung und Forschung versammelt. Das Netzwerk reicht vom Fachhochschul-Campus über das K1 Zentrum BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH im Technologie- und Forschungszentrum (TFZ), sowie das Francisco Josephinum mit den angeschlossenen Forschungseinrichtungen BLT, Josephinum Research und LMTZ bis zum Bundesamt für Wasserwirtschaft in Petzenkirchen und dem WasserCluster in Lunz. Auch dieses Netzwerk ist ziemlich smart und ist ein guter Schuhlöffel, um die Region noch erfolgreicher zu machen.

Wenn dieser Beitrag für dich interessant ist,
dann solltest du dir diese Unternehmen ansehen.

Weitere Artikel, die du vielleicht lesen möchtest:

#wirselburger Blog-Kategorien